Das Spiegelmodell
Sichtbar machen, was bereits wirkt.
Viele Menschen beschäftigen sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Beziehungen. Arbeit. Geld. Entscheidungen. Gesundheit. Selbstvertrauen. Und trotzdem scheint sich darunter oft dieselbe Bewegung zu zeigen.
Da ist dieses leise Gefühl, dass noch etwas fehlt. Dass das Leben eigentlich anders sein müsste. Dass erst noch etwas verstanden, gelöst oder verändert werden muss, bevor wirklich Ruhe einkehren kann. Mit der Zeit wechseln vielleicht die Themen. Doch die innere Bewegung bleibt erstaunlich ähnlich.
Mich interessiert genau diese Bewegung.
Mich interessiert die Möglichkeit, dass vieles von dem, was wir für uns selbst halten, in Wirklichkeit gelernte Dynamiken, alte Strategien, tief verankerte Reaktionen oder gewohnte Sichtweisen sind - Bewegungen, die so selbstverständlich geworden sind, dass wir sie nicht mehr als Bewegungen wahrnehmen, sondern als uns selbst. Nicht falsch. Nicht zu bekämpfen. Aber oft so tief in unserem Erleben verankert, dass wir kaum noch bemerken, wie sehr sie unseren Blick auf uns selbst und das Leben prägen.
Das Spiegelmodell ist aus der Frage entstanden, was sichtbar wird, wenn wir aufhören, gegen diese Bewegungen anzukämpfen und stattdessen beginnen, sie wirklich anzuschauen. Nicht, um sie loszuwerden.
Sondern um zu erkennen, was tatsächlich gerade wirkt.